Venezuela

Wo der höchste Wasserfall der Welt zu Hause ist!

24.01.02 - 22.02 02


Verwendetes Kartenmaterial: Kevin Healey's Travel Map 1:1 750 000
Reiseführer Vista Point - Venezuela
Peter Meyer - Venezuela mit Isla Margarita
Dumont - Venezuela mit Isla Margarita
Flug gebucht: www.restplatzboerse.at


Allgemeine Info

Venezuela war hiermit unsere erste Reise die wir ganz und gar ALLEINE durchgeführt haben. Wir buchten einen Flug von Wien via Amsterdam nach Caracas und das war es auch schon.
Gerhard besorgte sich, 4 Monate vor unserer Abreise, 3 Reiseführer (naja, man glaubt anfangs je mehr desto besser) und plante einen ungefähren Reiseablauf.
Die Inlandsflüge und Hotels buchten wir vor Ort. Wir hatten jedoch zufällig eine große Erleichterung. Gleich am zweiten Tag unserer Reise lernten wir ein Deutsches Pärchen kennen die uns zu einem Touranbieter (ein Freund von Ihnen) vermittelten. Wenn man einmal einen Einheimischen (in unserem Fall der Touranbieter) kennt, wird man so zu sagen "weiter gereicht". Wir haben dadurch ein gutes Quartier in Merida empfohlen bekommen, der Vermieter von Merida gab uns dann auch gleich eine Adresse wo wir in Bolivar wohnen konnten usw.
Ein wenig mühsam waren die Inlandsflüge. Alle Flüge gehen über Caracas! Das heißt, wenn man z.B. in Puerto Ayacucho ist und nach Merida fliegen will, fliegt man Puerto Ayacucho - Caracas - Merida. Es gibt keine Direktfüge!
Die Venezulana sind ein äußerst hilfsbereites und freundliches Volk. Es wurde uns immer und überall weiter geholfen. Am nationalen Flughafen wird absolut kein Wort Englisch gesprochen, nur Spanisch! Wir konnten aber, trotz meiner sehr schlechten Spanischkenntnisse, immer einen Flug buchen. Man bemühte sich einfach uns zu verstehen und somit war schon fast gewonnen.
Zu erwähnen wäre da noch das ständig kalte Wasser, dass mit der Zeit doch etwas nervend ist. Aus welchen Grund auch immer haben wir im ganzen Land keine einzige Bleibe (außer im Hotel Melia in Caracas - Preis p. Nacht 360.-- EUR) mit Warmwasser gefunden?! Man erklärte uns, dass dies nicht notwendig sei "es ist eh immer so heiß in diesem Land"................ 
Obwohl es doch so einfach wäre einen schwarzen Wassertank auf ein Dach zu montieren und heißes Wasser zu bekommen, es ist aber leider nicht üblich.

Fotos: Zur Fotogalerie sei noch gesagt es fehlen leider die Bilder unserer ersten Urlaubswoche! Am Beginn unserer Tour hat unser Fotoapparat "sein Leben ausgehaucht" und beim Versuch ihn zu reparieren sind auch die ersten Bilder gleich mit drauf gegangen. Gerhard hat ihn vor Zorn gleich in den Mülleimer geworfen............ schade, diese sind natürlich unwiederbringlich!
Wir haben zwar auf der ersten Tour ein Deutsches Pärchen kennen gelernt, die uns versicherten, die Bilder unserer Tour nach Hause zu schicken, leider ist das nie geschehen!

Kartenmaterial: 
Haben wir nur zur Planung benötigt da wir ja nicht mit einem eigenen Auto unterwegs waren. Die Zeit hätte nicht gereicht "Selbstfahrer" zu sein, die Entfernungen zu den ganzen Sehenswürdigkeiten sind einfach viel zu groß. Zur Planung war die Karte ganz o.k.

Reiseführer: 
Ich denke einer hätte auch gereicht, nämlich der Dumont. Von diesem Reiseführer haben wir uns vorher einige Hotels, wo wir nächtigen wollen, herausgesucht. Ein Hotel in Caracas und eine Posada in Puerto Ayacucho haben wir ja auch bewohnt. Die Beschreibungen haben immer zugetroffen, sogar die Preise haben gestimmt. Bei den Sehenswürdigkeiten waren alle 3 Reiseführer gleich gut.

Übernachtungsmöglichkeiten: Hotels und Posadas. Die meisten "Nachlager" die wir hatten waren Posadas. Kleine Bleiben, meist mit Frühstück! Alle (bis auf eine in Puerto Ayacucho) waren sauber, die Zimmer sehr klein und einfach (Bett, meist kein Kasten nur ein Ablagefach, WC im Zimmer - bis auf eine Nacht in Merida), das Frühstück ausreichend und gut, nur wie gesagt, Warmwasser gab es nirgends!
Wenn man eine Tour gebucht hat, waren die Übernachtungen immer in Hängematten! Das war aber kein Problem, man hat uns "eingeschult" in "wie liege ich Richtig damit ich schlafen kann und keinen Kreuzschaden bekomme", und dann hat das super funktioniert!!! Sogar besser wie in so manchen Bett!


Essen: 
In Venezuela ist die Küche nicht sehr abwechslungsreich. Huhn, Pasta oder Fisch waren die Hauptsächlichen Speisen die man bekommen hat. Es war immer sehr gut, nie sehr viel und Kalorienarm! Der angenehme Nebeneffekt an dieser Küche war, dass wir einiges an Gewicht (Gerhard 5kg ich 3kg) abgenommen haben.
 
Geld:
Es gibt in jeder größeren Stadt einen Geldautomaten. Man muss nur immer sehr schnell mit dem eintippen der Zahlen sein sonst bekommt der Automat ein "time out". Sogar für die Einheimischen ist dies manchmal eine Herausforderung!
Banken wechseln USD, ich denke heute sind auch EUR kein Problem.

Reiseverlauf: Hier gibt es leider keine schriftlichen Aufzeichnungen unserer Tour. Aus welchen Grund auch immer, wir haben nicht mitgeschrieben!
Touren haben wir wie folgt gemacht:
4 Tagestour im Amazonasgebiet - sehr empfehlenswert
4 Tagestour in die Ebene von Janus - sehr empfehlenswert
4 Tagestour zum Salto Angel mit der Höhle von Kavak - Highlight von Venezuela
zwischen durch hatten wir noch einen Tandemsprung mit einem Gleitschirm in den Anden, wobei uns hier Kondore begleiteten und besuchten natürlich in Merida den Pico Espejo auf 4.765 Höhenmeter.
Die restlichen Tage verbrachten wir in Santa Fe zum relaxen am Meer und besuchten auch noch, die in der Nähe gelegene "Cueva del Guacharo" mit Ihren Fledermäusen.