Las Vegas

"Disneyland" für Erwachsene

18.10.07 - 27.10.07


Gefahrene Kilometer: 2180 km
Verwendetes Kartenmaterial: Hallwag - California Far West 1:1 200 000
Reiseführer Dumont - USA Südwesten
Hotel, Show u. Grand Voyager  Expedition bucht bei: www.expedia.de
Auto gebucht bei: Alamo - gebucht über die Restplatzbörse
www.restplatzboerse.at
Vermieter in Las Vegas: Alamo: www.alamo.com
Las Vegas ARPT
7135 Gilespie ST
Las Vegas, NV 89119


Allgemeine Info
Erst mal sei gesagt das wir weder den  Reiseführer noch das Kartenmaterial extra für Vegas gekauft haben!
Da Gerhard im Jahr 2000 schon mal in Amerika war (alleine) war dieses Material bereits vorhanden. 


Kartenmaterial:
War nicht ausreichend da Uta und Arizona fehlt. Den Plan von Uta haben wir uns bei einer Tankstelle gekauft, ein Stückchen Arizona war hier auch noch dabei, das hat genügt.

Reiseführer: Über Dumont hat sich Gerhard schon im Jahr 2000 geärgert! Dieser Reiseführer ist nicht sehr ausführlich und schon gar nicht übersichtlich. Es fehlt sogar der Antilop-Canyon, und wenn man diesen aus lässt hat man wirklich was versäumt!!

Auto - Vermieter in Las Vegas: Also so unkompliziert wie in Vegas haben wir noch nie ein Auto gemietet!
Es war ein Chevrolet Aveo den wir uns ausgesucht hatten.
Vom Flughafen fährt ein Bus direkt zum Vermieter-Center. In diesem Center (ca. 10 Minuten) sind alle Autovermieter vereint die es in Vegas gibt. Wir gingen zum Alamo Schalter wo man schon alle unsere Unterlagen bereit hatte. Nach Unterschrift des Vertrages (bezahlt hatten wir das Auto ja schon in Wien über die Restplatzbörse) und eines zusätzlichen Abschlusses einer Vollkaskoversicherung sagte man uns, dass wir in den ersten Stock gehen sollten und dort können wir uns ein Auto AUSSUCHEN.
Eigenartig dachten wir und staunten als wir in den ersten Stock kamen. Dies ist ein riesiger Parkplatz mit Beschilderung der Autotypen. Bei "economy cars" standen so ca. 20 Autos. Überall steckte der Schlüssel und man kann sich nehmen was man will!
Wir suchten uns einen "hübschen" aus, dieser Chevi war "niegelnagel" neu (7 Meilen am Tacho) und fuhren zum Ausgang. Dort war eine nette Dame die einmal rund ums Auto ging um eventuelle Schäden (hatte er natürlich keine) auf zu schreiben, danach konnten wir fahren.
Der einzige Nachteil: man bekommt das Auto voll getankt und muss es leer wieder zurück bringen. Das ist ein wenig mühsam.
Beim zurückgeben des Autos geht es eben so unkompliziert ab. Wir fuhren in die Garage, danach kommt ein "Typ" der sich das Auto nicht mal genau begutachtet sondern nur den Kilometerstand abliest (km waren frei) und danach kann man gehen. Man braucht nicht mal ein zu parken, man lässt den Wagen einfach stehen.


Unser Fahrzeug: Da gibt es nicht wirklich was dazu zu sagen. Da das Auto neu war gab es keinerlei Probleme. Ein "Minuspunkt" ist vielleicht, dass man keinerlei Beschreibung zu dem Waagen bekommt. Man muss sich leider selber "schlau machen" wo alles ist bzw. wie alles funktioniert. Aber eigentlich ist das kein großes Problem.

Straßen und Beschilderung: Auch das ist in der USA relative einfach. Es ist alles recht gut Beschildert und die Straßen sind überall so gut wie unsere Autobahnen. Typisch USA-Styling ;-)
Die eine "Offroad-Straße" die wir gefahren sind ist vergleichbar mit einer Autobahn in Südamerika.

Tanken: Tankstellen sind ausreichen zu finden. Zur Zeit ist auch das Tanken noch billiger wie in Österreich! Eine Gallone (3,78 Liter) kostet ca. 3 USD.

Hotel: Wir waren im Stratosphere Tower Hotel eingemietet. Dies ist ein gutes Mittelklassehotel direkt am Las Vegas Blvd, jedoch ca. 4km vom "high life Zentum" entfernt. Man kann dieses aber ohne Probleme zu Fuß oder auch mit dem Bus erreichen.
Die Zimmer waren sauber und auch das Service hat gepasst. Es gibt auch einige Lokale im Hotel die sehr zufriedenstellend waren. Das
Essen im "COURTYARD BUFFET" ist auch sehr empfehlenswert. Die Auswahl ist riesen groß und es ist sicher für jeden Geschmack das richtige vorhanden.  Preis-Leistung ist auch gerechtfertigt (Buffet für 2 Personen inkl. eine Flasche Wein 42 USD). Man darf sich jedoch nichts daraus machen, dass man den Wein (es ist ein Schalter wo man Buffet + Getränk bezahlt bevor man ins Lokal geht!!) inkl. 2 Plastik Becher am Schalter in die Hand gedrückt bekommt und mit diesem dann quer durchs Lokal geht um zu seinen Platz zu gelangen............ man kommt sich ein "bisserl blöd" vor dabei aber "das ist Amerika" ;-)
Das "Top of the World" Restaurant im 107 Stock sollte man natürlich auch nicht verpassen! Das Essen war vorzüglich und die Aussicht ist unvergesslich! (Preis jedoch 230USD für 2 Personen)

Einige andere Hotels haben wir uns natürlich auch angesehen und es ist Eines schöner und einzigartiger wie das Andere!! Wasserspiele zum Rhythmus von Musik, Piratenkämpfe mit untergehenden Schiffen, Vulkanausbrüche, ganze Städte die in Hotels hinein gebaut wurden usw. . 
Man muss es gesehen haben, man kann es nicht in Worte fassen!