20.) Wassertank auf nimmer wieder sehen!

GEN's Vorbesitzer hatte die Wassertank (insgesamt 600l) hinter der Hinterachse plaziert, dies verschlechtert die Fahreigenschaft bei vollen Tanks enorm. Die Aufhängekonstruktion war zwar genial doch die Tanks hielten den hohen Belastungen nicht stand. Also kam es wie es kommen mußte, in Frankreich "sabberten" die Tanks bereits beachtlich.
Nun denn, runter mit der "Kinderbadewanne" (1-> Rund um die Rohrdurchführungen hatten sich 1mm breite Risse gebildet).
Anstatt der Tanks werden hier die Pressluftkessel der Bremsanlage montiert. Auf der linken Seite sollen die Abwassertanks ihren Platz finden (die sollen beim längeren Fahren ja schließlich leer sein)

 
21.)
Alles muß weg!

Um Platz für die neuen Wassertanks und den Generator zu schaffen sind, wie schon früher erwähnt, erhebliche Umbauarbeiten notwendig.
Die währen: 1.) Auspuffanlage demontiert - neue Anlage liegt zwischen Fahrerhaus und Aufbau und wird über Dach geführt.
  2.) Demontage der Starterbatterien samt Halterung - werden auf der rechten Seite vor dem Dieseltank eingebaut.
  3.) Demontage des Warmwasserboilers - wird unter einem Sitzkasten im Aufbau eingebaut.
  4.) Demontage der Bremsdruckluftkessel samt aller Bremstechnikteile - wird rechts hinten (ehemaliger Platz der Wassertanks) montiert.
 
22.) Die zweite Klimaanlage


Außen-Klimagerät ohne Originalgehäuse
 

Da die Truma nicht ausreicht um ein angenehmes Raumklima zu schaffen muß eine zweite Anlage her. So kaufe ich eine neue Splitt-Klima der Firma Einhell. Diese Anlagen sind jedoch für stationäre Einsätze konzipiert und so ist auch die Ummantelung ausgeführt (um alle Blechteile ab zu bauen sind 6 Stk. Blechtreiber zu entfernen!)
Also nichts für das Gerüttle und Geschüttle in einem LKW. Was bleibt also anders übrig als ein neues stabiles Gehäuse zu bauen, und wenn schon dann schon mit allen Finessen.
Eine Aluschalousie soll vor der Ausblasöffnung angebracht sein um das mitdrehen des Lüfterrades durch den Fahrtwind zu verhindern.
Schritt 1: Plan zeichnen und Modell (Foto1) anfertigen

Schritt2: Ein Hubmagnet soll die Schalousie öffnen und schließen. Hat auch kurzfristig funktioniert, bei längeren Betrieb erwärmt sich der Magnet jedoch auf 70 Grad C, wobei er seine Kraft verliert und die Lamellen sich wieder schließen.
Also Hubmagnet in der Kübel!!

Schritt 3: Anstatt des Magneten verwende ich den Stellmotor einer Zentralverriegelung. Funktioniert auch, aber nur bei zwei oder drei Lamellen (wie beim Modell zu sehen) bei den schließlich 8 benötigten Alulamellen erwies sich auch diese Lösung als zu schwach.
Fakt -> Stellmotor in den Kübel!!

Schritt 4: Ein Minihubgetriebe soll das Problem nun endgültig lösen.
4 Wochen ab Werk Lieferzeit und ein stolzer Preis trüben den Spaß schon ein wenig (langsam wird die Suppe teurer als das Fleisch).
Als das Hubgetriebe endlich eingetroffen ist, beschädigte ich beim Einstellen der Hublänge einen Endabschalter, also Hubgetriebe zurück nach Deutschland geschickt zur Reparatur! (Die Reparatur war kostenlos und in einer Woche war das Getriebe wieder zurück!


Photo 1
Modell der Schalousie mit Stellmotor


                                              fertige Schalousie

Endlich konnte ich die Klimaanlage montieren.
Die Montage des Innenteils erwies sich auch als schwieriger als erwartet da auch hier die Befestigungsmöglichkeit ungenügend war und versteift werden mußte.


Innenteil

Durch einen, mir bekannten, Klimatechniker wurde das Gerät "evakuiert" (heißt eigentlich nichts anderes als das die Luft die sich im Innengerät befindet mittels einer Vakuumpumpe abgesaugt wird) und endlich kam der große Moment..... und "Gott sei Dank" es funktioniert!!!
Es funktioniert sogar sehr gut bei einer Raumtemperatur von 38 Grad C (GEN steht in der prallen Sonne). Die  Anlage schafft es in 2 Stunden auf die eingestellte Raumtemperatur von 22 Grad runter zu kühlen.


endlich fertig montiert!!


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