A U S T R A L I E N
von 13.03.2016 - 10.03.2017
 

Von Port Kembla nach Sydney
 
27.02 - 6.03.2017 Port Kembla -> Sydney (Gerhard)

Wir haben uns für die 8 Nächte in Sydney ein schönes 50m² großes Apartment-Hotel im Stadtviertel Woolloomooloo gebucht (Hotel Waldorf Woolloomooloo, 1 km von der Oper entfernt). Um 14:00 beziehen wir unsere neue Bleibe und für Heute reicht es.
28.02 - Teilweise sonnig ein Regenschauer
Erstmals zum Wetter, in Sydney ist der Herbst eingezogen. Endlich sind die Temperaturen für mich richtig, zwischen 22 und 25 Grad. Doris mault täglich über die Kälte und das Mistwetter, aber so ist es eben um diese Zeit. Leider ist der Himmel meist grau und es regnet sehr oft bis dauernd.
Gleich ums Eck ist die Haltestelle des "Big Bus" (Hop on Hop off Bus). Also kaufen wir ein 2 Tage Ticket und fahren mal die ganze Cityrunde. Danach schlendern wir durch die Rocks, das Hafengelände und an der Oper vorbei zum Sydney Tower. Von dem 250m hohen Turm hat man einen großartigen Ausblick über die Stadt.
Am Abend kommen wir ziemlich "Fußmarode" (zumindest ich..... soll sich auch die weiteren Tage nicht ändern) zu unserem Hotel zurück.
 

Harbour Bridge
 
Opernhaus
   
The Rocks

01.03 - Teilweise sonnig, mehrere Regenschauer
Heute machen wir die "Bondi und Bay-Tour" mit dem Bus. Doch zuerst geht's nach Chinatown im Herzen der Stadt. Und hier gibt es das RICHTIGE Chinatown! Ein überdachter "Krempelmarkt" wo es von "Hello Kitti-T-Shirt für 1-jährige bis zum Hirschpenis so ziemlich alles zu kaufen gibt. Vom Kitschladen bis zum mondänen Schmuck und Modeboutiquen, ist alles vorhanden. So im vorübergehen fallen uns die Geschenkskasetten mit den Abalonen auf. Was uns auf den Gedanken bringt "die haben wir noch nie gegessen"!
Bei einem Luxus-Fischrestaurant ist es soweit, also rein ins Lokal und die Riesenschnecken probieren. Die "Luxusdinger" werden vor unseren Augen aus einem der vielen Aquarien, welche die Straßenfront des Lokales zieren, heraus gefischt und stehen 10 Minuten später auf dem Tisch. Naja ....... mit Abalonen ist es halt genauso wie mit Trüffeln, Austern, Kaviar usw. Wirklich gut aber Begeisterungsstürme bekommen wir keine. Dafür lässt sich der Preis schon sehen...... 180$ für eine kleine Ganze Abalone und eine halbe gekochte mit Gemüse und Reis.
Danach fahren wir die Bondi-Tour, auch recht nett, jedoch nicht vergleichbar mit der City-Tour.
 

Ausblick Sydney Tower

Chinatown

Chinatown

02.03 Meist bewölkt, teilweise sonnig mehrerer Regenschauer
Da der Wetterbericht noch halbwegs gutes Wetter voraussagt fahren wir in die Blue Montains. Wie immer man sich aus am Berge gewohnter Mitteleuropäer die Blue Mountains vorstellt, es ist ganz anders als gewohnt.
In Glenbrook besuchen wir das Infocenter und holen uns eine Karte der Umgebung.
Erster Stopp: Die "Wentworth Falls", nicht berauschend
Zweiter Stopp: Echo Point, schon viel besser! Die Wolken haben sich teilweise verzogen und wir haben einen schönen Blick auf die "Three Sisters" und das ganze Vally. Wir marschieren die 15 Minuten runter zur Honeymoon-Bridge. Schöner Ausblick, jedoch die letzten 100m sind extrem steil!
Von dort fahren wir die paar 100m zur "Scenic-World" und hier haben die Aussis (mit Hilfe der Schweizer) richtiges "Berg-feeling" entstehen lassen. Es gibt 3 Bahnen die "Scenic Railway", ein 52 Grad geneigter Schrägaufzug, die "Scenic Cableway", 545m lange Seilbahn und den "Scenic Skyway", eine Glasboden-Gondelbahn, welche alle untereinander durch Wanderwege verbunden sind. Dies alles für einen Preis (70$ für 2).
Wir fahren mit der Cableway erst mal runter, wandern zur Railway, die uns beeindruckend steil wieder nach oben bringt und schweben mit der Skyway über die "Katoomba Falls". Dort spazieren wir noch zu der Katoomba Cascade und die Zeit läuft!
Letzter Stop: "Covetts Leap" Lookout in Black Heath. Tolle Aussicht auf den endlosen Eukalyptus Wald und einen richtigen Wasserfall.
Schnell noch Lebensmittel einkaufen in Katoomba, da es in Sydney keine Parkplätze gibt, und zurück in den Stau.
 

Honeymoon - Bridge

Three Sisters

Govetts Leap

03.03 Dauerregen
Heute wollen wir Golfen gehen........ wir reservieren telefonisch eine Teetime am Bondi Golf, doch es kommt anders. Erstens schüttet es wie aus Kübeln und zweitens gibt es dort keinen Parkplatz.
Zweiter Versuch der Moor-Golfplatz mit überdachter Drivingranche. Hier ist der Teufel los, zu viele Golfer und sauteurer Parkplatz. In letzter Zeit haben wir mit Golf kein Glück :-(

04.03 Dauerregen
Es regnet leider immer noch, also was tut man an einem solchen Tag?
Wir besuchen die "Jenolan Caves" (haben sich auch viele Andere gedacht!)
Die wirklich zähen 180km bis zu den Höhlen lohnen sich wirklich. Die letzten 10km sind schon ganz schön mystisch, doch wenn man mit dem Auto vor einem riesigen Höhleneingang steht, ist man schon mehr als überrascht, doch dies ist erst der Anfang. Danach kommt ein Hotel, das Cave House mit seinem Nebengebäuden und den Parkplätzen (na gut zu dem letzten Parkplatz ist es schon ein "Weitwanderweg" Berg auf). Wir buchen die Lucas-Tour, eine 1,5 Std. Höhlenführung mit 910 Stufen.
Es gibt noch einige andere Höhlentouren, kommt aber immer auf die Zeit und die Verfügbarkeit an.
Eigentlich bin ich sehr skeptisch mit Höhlentouren, ist ja meist das Gleiche, doch hier nicht! Diese Höhle ist wirklich einzigartig. Großartige Beleuchtung, sogar ein kurzes Musikintermezzo in der "Kathedrale", außergewöhnliche Tropfsteine und ein super verständlicher Führer. Die 1,5 Stunden vergehen wie im Flug und plötzlich stehen wir wieder am Eingang.
Auch die Rückfahrt nach Woolloomooloo ist zäh..... in Sydney staut es einfach immer, und übrigens Parkplätze gibt es in der Stadt keine! Sogar die Parkgaragen sind überraschend gut versteckt und scheinbar nur für Einheimische auffindbar.
 

Blick vom Parkplatz zu den Caves

Jenola Caves

Jenola Caves

05.03 und 06.03
Am 5.3 war wieder mal Dauerregen, somit blieben wir zu Hause und erledigten "Internet Dinge" :-)
Am nächsten Tag regnet es nicht so schlimm, somit fahren wir mit dem öffentlichen Bus in die City (sehr zeitaufwendige Planung für dieses Unternehmen!). Nach 11 Stationen und 20 Minuten später sind wir fast am Power House Museum ,die restlichen 600m gehen wir zu Fuß.
Eigentlich haben wir uns nicht sehr viel davon erwartet (sind schon vorher mit dem Red Bus vorbei gefahren, doch der Eindruck täuscht. Das Gebäude ist riesig, die dargebotenen Ausstellungen sind perfekt arrangiert (so gar nicht nach Aussi Art!). Es gibt 4 Etagen mit verschiedensten interessanten Themen die alle mit Energie zu tun haben. Von der Dampfmaschine bis zum 3D Drucker.
Am eindrucksvollsten für uns, war die Ausstellung "out of Hand", hier handelt sich alles um Kunst die von Maschinen geschaffen wurde.
Wir schaffen es auch wieder mit dem Bus zurück :-) Doch leicht ist diese Angelegenheit nicht! Es gibt keine brauchbaren Buspläne, die Stationen werden nicht angesagt oder beschriftet....... wo man sich befindet ist immer ein Rätsel ;-)
 

Power House Museum

Power House Museum

Power House Museum

8 Tage Sydney rückwirkend betrachtet:
Sydney ist wirklich eine sehenswerte Weltstadt! Jedoch gegen alle anderen australischen Städte, mit Ausnahme von Melbourne, sehr "busy"! Besonders schön ist natürlich die Umgebung um die Oper, die Rocks, die Harbour Bridge und natürlich China Town.
Zum Autofahren in der Stadt ist nur zu sagen "sehr sehr lebhaft bis anstrengend". Zum Beispiel: Eine Zufahrtsstraße zur Stadt ist eigentlich 2-spurig bis ein findiger Kopf auf die Idee kam, aus 2 Spuren 3 zu machen. Daraus folgt natürlich, ganz schön schmal und verdammt viel los!
Parkplätze in der Stadt: Fehlanzeige!! Parkgaragen sind zwar vorhanden, sind aber nicht leicht zu finden uns sehr teuer.
Öffentliche Verkehrsmittel gibt es genug, die Fahrpläne sind jedoch nicht leicht zu durchschauen und bei der Planung einer Bustour am Computer, muss man sich schon richtig viel Zeit und Bier nehmen :-)
Noch ein paar Worte zum Hotel "Waldorf Woolloomooloo"
Perfekte Lage, jedoch mit eigenem Auto nicht ganz leicht erreichbar, aber ansonsten Mitten in der Stadt. Zimmer und Ausblick sehr gut (Zimmer 205, zwar ziemlich laut wegen daneben gelegenen Inn-Treffpunkt)
Absoluter Nachteil: Eine richtige Mini-Küche mit fast keinem Kücheninventar (brachte Doris täglich zum fluchen!)
Der Parkplatz muss extra bezahlt werden (30$ per Tag), das Hallenbad und die Sauna sind mickrig!

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