A U S T R A L I E N
von 13.03.2016 - 10.03.2017
 

Von Yamba nach Port Kembla
 
14.02 - 19.02.2017 Yamba -> Coffs Harbour (Gerhard)

Coffs Harbour wurde uns von vielen Aussis wärmstens empfohlen, na was soll man sagen, zwar ganz nett aber wirklich nichts außergewöhnliches.
Wir mieten uns im Caravanpark "Park Beach Hollidaypark" ein und besorgen uns, wie schon so oft, einen kleinen PKW.

Am 15.02 fahren wir in den Dorrigo Nationalpark. Was es in diesem NP gibt? Also einen Skywalk, jede Menge Wanderwege durch den Regenwald und natürlich einen Wasserfall.
Doris liebt Wasserfälle :-) also wandern wir die 30 Minuten runter! Die Crystal Shower Falls sind sogar mal anders. Hier kann man auch hinter die Wasserwand gehen (haben wir sonst nur in Venezuela gesehen). Was wir nicht ahnten, dass es dort von unangenehmen Viehzeug wimmelt, doch das merkten wir erst als Doris aus dem Auto ausstieg (also gut eine Stunde später). Der rechte Fuß ist voll Blut! Schon bald ist der Übeltäter gefunden, ein Blutegel hat sich bedient und windet sich im Fußraum des PKW's. Das unangenehmste an den Viechern ist, dass sie ein Anti-Gerinnungssekret absondern und so blutet der kleine Biss über Stunden weiter.
An diesem Tag reservieren wir uns für den nächsten Tag eine "Tee Time" am "Bonville Golf Curse" und ich freue mich schon auf das morgige Golfspiel.
16.02
Mit bester Golflaune betreten wir den Pro-Shop und da kommt der erste Dämpfer: 290$ (der bisher teuerste Platz in AU!). Aber was soll's, ist ja schließlich ein "World Champion Curse" und die Anlage ist so elitär und gepflegt das man sich schon fast nicht ins Gras treten traut.
Aber es kommt noch viel schlimmer! Die einzigen ebenen Flächen sind die Abschläge, ansonsten ist hier alles "buckelig", steil Berg auf und steil Berg ab. Die Bunker sind wirkliche Krater, Wasser und Bachhindernisse jede Menge und rund herum dichter Urwald. Von einem zum anderen Abschlag braucht man schon eine Landkarte und in der Hälfte des Platzes, hoffe ich inständig das bald jemand mit einer Scheibtruhe Golfbälle auftaucht ;-) Beim Loch 16 sind wir soweit, dass ganze Golfzeug im See zu versenken oder anzünden und dann reinschmeißen ;-)
Als wir zurück beim Haupthaus sind, brennen vor dem Restaurant jede Menge Fackeln, was mich an den Film "King Kong" erinnert. Bevor vielleicht doch noch ein Riesenaffe auftaucht verziehen wir uns ;-) , ziemlich geschlaucht und auch sehr deprimiert! Wer diesen Platz mit 72 spielen kann, der kann WIRKLICH Golf spielen, das wurde uns sehr klar!

Die nächsten Tage vertrödeln wir am "Kunst- und Krempelmarkt", gehen Minigolf spielen (das können wir scheinbar besser......) und besuchen das kleine aber nette Schmetterlingshaus.
 

Dorrigo Nationalpark
 
Dorrigo Nationalpark
   
Schmetterlingshaus in Coffs

 
20.02 - 26.02 Coffs Harbour -> Hallidays Point -> Wollongong -> Port Kembla
(Gerhard)

Wir wollen die verbleibenden 600km nicht durchfahren, also bleiben wir eine Nacht auf dem gepflegten, direkt am Meer gelegenen Caravanpark "Hallidays Point" . Von dort fahren wir auf den 40km vor Sydney gelegenen, kostenlosen Platz "Mooney Mooney".

22.2
Von Mooney Mooney geht's durch das Verkehrsgewühl durch Sydney über den verdammt steilen "Bulli Pass" (in der Hälfte stoppen wir da die Bremsen von GEN schon sehr heiß sind) nach Wollongong. Wir haben Wollongong für die letzten Tag mit GEN gewählt, da es dort schön ruhig und nicht weit von Port Kembla ist. Von Port Kembla wird GEN zurück shippern!

23.02 Woolongong
Es ist natürlich nicht so einfach wie gedacht!
In Woolongong gibt es kein Mietauto das wir in Sydney zurück geben können (eines hätten wir gefunden mit Einwegmiete..... Preis: das 3fache vom Normalpreis!)  . Also wählen wir den umständlichen Weg: Ein kleines Auto in Woolongong mieten, damit nach Sydney am Airport fahren (75km), einen SUV abholen (den brauchen wir für die letzten Tage in Sydney und Canberra mit jeder Menge Zeug im Kofferraum), mit beiden Autos zurück nach Woolongong und den kleinen PKW wieder am Nachmittag zurück geben. Halleluja, am Abend ist auch dies geschafft ;-)

24.02 - 26.02 "Aufregende Tage"
Einpacken, Umräumen, wegräumen und putzen...... GEN muss komplett gereinigt sein (soll am Besten aussehen wie neu). Diesen Zirkus hatten wir ja schon bei der Einreise.......

27.02. Heut ist es soweit....
Gen wird in den Hafen gestellt! Na was soll jetzt schon noch passieren?!
Zuerst zur "Border Control" um das Carnet ab zu holen, funktioniert klaglos! um 11:30 stehen wir mit allen Papieren, Carnet, einem voll gepackten SUV und einem blitz-sauberen GEN beim Schranken des AAT-Terminals. Die nette Dame am Schalter sagt, sie bereitet die Papiere für uns vor und wir sollen schon mal rüber zum Security gehen wo ich eine "Security Induction" machen soll.
Na also denk ich mir.......... sehe ich mir halt ein Sicherheitsvideo an, na hast du gedacht...... diese "Induction" ist eine Sicherheitsbelehrung mit Überprüfung, und dies am Computer!
Hier gibt es Fragen wie z.B.: Was tun Sie wenn ein Schiff sinkt? / Der Hafen brennt? / wie und wo verzurren sie die Ladung am LKW? / Wo ist die Ausfahrt A3? / und 100 andere Fragen!
Nach 15 Minuten fahr ich aus der Haut (ich will hier nicht arbeiten, nur einen kleinen LKW verladen lassen!?!) Doris macht weiter (ich klink mich aus). Nach über 50 Minuten hat Doris es geschafft alle Fragen zu beantworten und so erhalten "wir" (eigentlich nur Doris,..... ich würde die nächsten 50 Jahre noch am Hafen sitzen) ein Dokument, dass den Besitzer ermächtigt 2 Jahre lang Waren an Port Kembla zu liefern oder ab zu holen! NA toll...... und was nun????
Wir bekommen wieder ein paar Computerausdrucke und sollen rüber zur "netten Dame" um zu bezahlen. Als dies auch erledigt ist muss ich eine Warnweste anziehen (lange Hose und geschlossene Schuhe sind sowieso Pflicht), danach warte ich am Schranken auf das "Security Car". Endlich geht der Schranken auf und ich fahre im Schritttempo der Security nach. Genau für 200m und einmal halb links abbiegen. Vor einer Lagerhalle ist Schluss...... Schlüssel am Sitz legen, ins "Security Car" einsteigen, dann geht's die 200m zurück, Warnweste abgeben und "Auf Wiedersehen" ! Mich zerreißt es fast vor Wut!!!!! Vom Parkplatz, wo Doris auf mich wartet, kann ich unseren GEN noch immer sehen. So einen Schwachsinn habe ich noch nie erlebt!
Sehr genervt fahren wir wieder zurück zum Caravanpark, dort gab es doch ein Lokal?! Ein Bier wäre jetzt das Richtige!! und was sagt die Dame am Dresen?!: Sorry, no Alkohol!!!
Schei..... drauf, wir fahren nach Sydney :-)

 

Unser GEN am Weg zum Schiff

Und so sieht unser Kofferraum
 nach dem Umzug aus ;-(

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