A U S T R A L I E N
von 13.03.2016 - 10.03.2017
 

Von Perth nach Denham


13.04 - 23.04 Perth -> Pinnacle -> Green Head -> Geraldton -> Kalbarri (Gerhard)

Nach Perth ist der nächste Stopp Pinnacle Dessert. Eigentlich haben wir die von Witterung und Sand zerfressenen Steinmonolithen schon gesehen. Aber was soll's, wenn wir schon mal hier sind fahren wir nochmals hin. Doch diesmal heißt es "NICHT mit DIESEM Auto". GEN ist zu groß und die Dame am Kassenhäuschen hat schon Angst um ihr Vordach als wir auftauchen. Also nehmen wir den Rundwanderweg durch den "Steinhaufen". Einige Fotomotive finden sich doch immer.
 

Pinnacles - ein Känguru?

Pinnacles - ein Gesicht?

Pinnacles - ein..... Stein :-)

Doris findet auf ihrer App "Wiki Camps" einen gratis 48Std. Stellplatz (Billy Goat Bay S30.02.31.8 O114.57.28.4). Als wir von der Straße abbiegen und in Richtung Meer fahren steht eine unübersehbare Tafel "no camping", aber pfeiff drauf und wir holpern die paar Kilometer in die besagte Richtung. Und siehe da, es gibt ihn wirklich. Wir kommen gerade richtig denn 2Std. später ist der Platz rammelvoll. Weil es hier eigentlich recht schön ist beschließen wir 2 Nächte hier zu bleiben. Den Tag verbringen wir mit Strandspaziergang, Fischen, die Klippen rauf und runter klettern und gehen jeden Tag um 22:00 ins Bett. Doch um 2:00 früh weckt uns ein leiser "Piepton". Es ist der Batteriealarm. Die Versorgungsbatterien sind zusammengebrochen. Dieses Problem hat sich schon seit längerer Zeit angekündigt und was glaub ihr was jetzt kommt???........ Ja....... erraten!!!! ab in die nächste Stadt, neue Batterien kaufen und einbauen.
 

Green Head

Green Head

Green Head

Somit verlassen wir am 15.04 Green Head und fahren nach Geraldton. Der erste angefahrene Caravanpark (Top Tourist) ist deprimierend, also ab zu BIG4. Hier ist es schöner! Wir buchen 4 Nächte und klappern die örtlichen "Forstinger" Geschäfte ab. Hier finden wir nichts passendes...... aber wer glaubt es, es gibt einen richtigen Batterieshop (Battery Mart). GEN hat 6 AGM-Batterien, die für 330Ah sorgen, nun gut... 4 sollten auch reichen. Doch auch die hat der gute Mann nicht auf Lager, also bestellen wir sie. Sie sollen in 3 Tagen kommen. Wir verlängern wieder um 2 Tage im Caravanpark und warten. Am 19.04 Läutet wirklich das Telefon, die Batterien sind da!
Es folgen 1,5 anstrengende Tage um die Dinger einzubauen. Die Batterien sind in der Mitte des Fahrgestellrahmens eingebaut und es ist schon eine Affenarbeit die Batterien zu tauschen. Am 20.04 sind wir damit fertig, bringen die ca. 180kg Altbatterien zum Batterieshop, verbringen den Abend mit Wolfgang und Petra, 2 Deutsche die wir am Camping kennengelernt haben, und am nächsten morgen geht es weiter nach Kalbarri.

Batterietausch

Gerhard im "Blaumann"........"Hütte" im Chaos

Eigentlich hatte ich dieses Städtchen als schön in Erinnerung, naja, stimmt ja auch, nur waren damals keinen Schulferien so wie jetzt. Auf dem in Strand Nähe gelegenen Caravanpark ist nichts mehr frei, also zu einem anderen. In "Tudor-Camping" bekommen wir den letzten Platz. Mit irgendwo stehen ist hier nichts. Überall Schilder "no camping" und sogar Wiki Camp findet hier nicht mal einen Misthaufen zum Übernachten. Ein wenig ist es hier wie im "Idiotencamp", alles voll und unmenschlich viele Kinder. Wir haben 3 Nächte gebucht..... vielleicht ein Fehler?!
Am Morgen ist es aber überraschend ruhig, na wenigstens was :-)
Wir beschließen wieder einmal Golf spielen zu gehen, es ist zwar ein wenig heiß (33Grad) aber was soll's. Und jetzt eine Weisheit fürs Leben: Wer vor hat im Aussiland Golf zu spielen, sollte in einem österreichischen Kuh- oder Schweinestall schon mal üben. Die verdammten Fliegen machen einem richtig verrückt. Obwohl der Golfplatz sehr schön ist und wir fast alleine sind, sind wir nach 18 Löcher restlos entnervt und fahren zurück in unser "Idiotencamp".
Der nächste Tag vergeht mit faulenzen am Pool und morgen geht es dann weiter in Richtung Nanga Bay!
 

Natural Bridge -> kurz vor Kalbarri

Red Bluff in Kalbarri

24.04 - 01.05 Kalbarri -> Nanga Bay -> Denham -> Flowlers Camp (Gerhard)

Kalbarri -> Shark Bay
Die 350km bis Shark Bay sind wie immer ziemlich eintönig. Shark Bay sind 2 Halbinseln die wie 2 Finger in den Indischen Ozean reichen. Die gesamte Gegend ist Weltkulturerbe. Unser erster Halt für 2 Nächte ist Nanga Bay, eigentlich mehr aus nostalgischen Gründen, doch dazu später.
Nanaga Bay war schon vor 7 Jahren ein "schmuddel" Platz, aber es geht doch ein gewisser Flair von ihm aus. Wir staunen nicht schlecht, der Platz ist ums doppelte gewachsen und es gibt sogar ein Motel, aber am "schmuddel" hat sich nichts geändert. Das Pool ist grün wie Erbsensuppe und geschlossen. In das "Hot Spa" bringen mich keine 10 Pferde, da es ein rechtes Aufzuchtsbecken für Bakterien und Schwammerl ist. Die Stromversorgung durch die Generatoren beträgt traurige 180V und unsere Bordelektronik funktioniert dadurch gerade noch.
Beim abendlichen fischen erwische ich doch wirklich einen jungen Pink Snapper und lasse ihn wieder schwimmen.
Jetzt zur Nostalgie: Vor 7 Jahren hat dort Doris ihr kaputtes "Bauchtascherl" hier beerdigt (siehe Reisebericht WA 2009) und wir schworen feierlich zur "Beisetzungsstätte" zurück zu kehren. Nun gut..... das haben wir. Wir finden auch noch den Platz, die Merkmale: Ein 2m hohes Eisendreibein und eine eingefallene "Hundehütte". Die Hütte haben wir gleich, das Dreibein ist mittlerweile umgefallen und die Natur hat sich drastisch zurückgeholt was einst freie Sandflächen waren. Also lassen wir die "Exhumierung" aus und halten eine Trauerminute (ist natürlich nur ein Scherz).
Am nächsten Morgen verlassen wir Nanga Bay und fahren 70km nach Denham. Aber eines muss man trotzdem sagen, dieser Ort hat nichts an seinem Flair verloren!
 

Nanga Bay Resort

Nanga Bay Resort

Nanga Bay Resort

Strand ist unverändert :-)

Hier wurde es 2009 vergraben

Jetzt 2016 sieht es anders aus

In Denham mieten wir uns im "Denham Seaside Tourist Village" Caravanpark für 5 Nachte ein.
Wir haben einen Platz in der dritten Etage gefunden mit einem überwältigenden Ausblick über die gesamte Bucht. Keiner Nachteil..... hier bläst der Wind schon ganz anständig. Monkey Mia mit seinen Delphinen lassen wir aus, war schon vor 7 Jahren ein richtiger "Touristen Schmarrn"!!
Über die nächsten Tage gibt es nicht viel zu berichten. Faulenzen, spazieren gehen (Denham ist jedoch nur ein kleines "Nest"), fischen ohne Erfolg, Essen gehen (auch eher traurig.... das geplante Fischrestaurant hatte wegen Krankheit geschlossen und die Alternative war KEIN Ersatz!) und viel Gegend genießen.
Am 01.05 brechen wir wieder auf.
Bei herfahren haben wir einen 15$ Platz (Flowlerscamp) besichtigt und hatten beschlossen dort ein wenig zu bleiben. Also wie gesagt, in Denham in die Touristeninfo, ein Permit für 15$ für eine Nacht blechen, und ab geht's.
Doris meint "eine Nacht ist genug" und wie sicher herausstellt sie hat wirklich recht. Ich taufe es nachträglich "Flodders Camp". Wir sind die einzigen und finden mit "ach und weh" einen geraden Platz. Die Karibisch anmutende Lagune erweist sich als Schlammsule, fischen und draußen sitzen fällt wegen Sturm aus und so ziehen wir uns um 15:00 in unsere Hütte zurück. Auch in der Nacht legt sich der Sturm nicht und es heult und schaukelt ganz schön.
Am Morgen ist auch noch das Wasser weg...... die Ebbe hat die Lagune in eine Seegrasebene verwandelt und wir verschwinden...... ab nach Carnarvon :-)
 

Unser Stellplatz in Denhman

Schöne Aussicht vom Stellplatz :-)

Flowlers -Camp


Der schein trügt..... :-) Flowlers Camp

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