A U S T R A L I E N
von 13.03.2016 - 10.03.2017
 

Von Lake Awoonga nach Elliott Heads (Bundaberg)
 
04.12 - 07.12 Lake Awoonga -> Seventeen Seventy (1770) (Gerhard)

Der viel gelobte 1770 ist ein Strand mit ein paar Häusern, einem Restaurant und einem Caravanpark der sich aber als Campingplatz entpuppt!
1770 liegt ein paar km nach Agens Water (einem kleinen Ort), hier soll Captain Cook anno 1770 das erste mal australischen Boden betreten haben.
Der Strand ist wirklich sehr schön, warmes, klares Wasser OHNE Stinger und Krokodilen :-)
Der Campingplatz gleicht jedoch eher einer Zigeunersiedlung! Nicht nur das es hier ganz schön voll ist, klebt einer am anderen...... Alles in allem mehr für Familien mit Kinder geeignet und davon gibt es hier wirklich genug :-(
Das erste mal nach über einem Jahr sagt Doris "hier gefällt es mir überhaupt nicht"! Wir haben leider gleich beim Eintreffen 4 Nächte gebucht...... na schauen wir mal ob wir so lange bleiben.......
DIESER Platz ist KEINE Empfehlung wert!!!! Außer man steht auf Kindergeschrei, Nachbarn die an einem "kleben" und ab 5h Morgens schon lustig auf Unterhaltung mit der Familie aus sind und ein Flair wie bei einem Auffanglager nach dem Krieg........ Da hilft auch der schönste Strand nichts :-(
 

Der wenige Platz für uns
 
Typische Aussi Behausung
   
Schön... gell?!

08.12 - 14.12 Seventeen Seventy -> Elliott Heads (Bundaberg) (Gerhard)

Nach 3 Nächten reicht es, wir verschwinden einen Tag früher als eigentlich geplant (und bezahlt). Wir haben genug von den "glücklichen" Familien mit ihren plärrenden Kindern! 130km weiter sind wir in Bundaberg und mieten uns in Elliott Heads Caravanpark ein.
Elliott Heads CP ist wirklich empfehlenswert! Ca. 20km von Bundaberg entfernt liegt dieser CP fast direkt am endlosen Sandstrand in diesem ein Fluss mündet.
Es folgt das übliche Szenario: Auto mieten und abholen (diesmal mit dem Bus, dafür braucht man fast den ganzen Tag), Lebensmittel einkaufen etc.
Am nächsten Tag gehen wir Golf spielen :-) Bundaberg hat 3 Golfplätze wovon wir auf 2 spielen. Bei jeden Platz hat man den Eindruck das hier nur Millionäre wohnen. Rund um die Golfplätze reiht sich ein schönes Haus neben das andere. Viele davon zu verkaufen (wir haben im Internet nachgesehen, die Preise sind von 350.000$ bis 500.000$, also bei Gott nicht so teuer wie bei uns).
Doris hat wie jeden Tag (mindestens 3x) im Internet die Wetterlage verfolgt und da steht es wird schlecht. Also fahren wir zur Touristeninfo und sehen uns nach einem Schlechtwetterprogramm um. Normalerweise gar nicht viel Auswahl aber hier, in Bundaberg, gibt es doch ein wenig Abwechslung. Also kaufen wir ein 3er Ticket: Bundaberg Distillery, Bundaberg Fass (<- Entstehung des Antialkoholischen Biers) und die Hinkler Hall of Aviation (<- die Geschichte eines Flugpioniers) und harren der Wetterlage.
10.12. und der Wetterbericht hat nicht gelogen, es regnet, der Himmel ist stahlgrau, der Wind heult und meterhohe Wellen rollen an den Strand (eigentlich erst das 3te x in 10 Monaten). Wir fahren zur Rum-Destillery und kommen gerade noch rechtzeitig zur nächsten Führung. Erster Schritt ein Film zur Rum Destillierung, zweiter Schritt: die Sicherheitsanweisungen, dauert ganz schön lange, wobei ich nur die Hälfte davon verstehe weil die Dame eigentlich mehr wie Donald Duck spricht als Englisch! Eines ist klar, alles was Batterien enthält muss abgegeben werden, also Fotoapparat, Handy Uhr etc.
Wir haben den Eindruck in die Tiefen einer absolut gefährlichen Anlage geführt zu werden. Vorbei an 3 mit Hochspannungs- stehenden Zäunen mit Schleusentüren, gelangen wir zum Melassetank. Na ja, hier lagern 100.000te Liter stinkende Zuckerrohr Melasse. Von dort geleitet uns "Donland Duck" zu einem Fermentiertank, nicht sehr beeindruckend, ein großer Behälter halt in dem die Melasse mit Wasser und Hefe zu Alkohol reift, gleich daneben ein Destillierturm, natürlich hinter Panzerglas, und das war's.
Danach ein langer Vortrag über die verschiedenen Rumsorten, um nicht zu vergessen das es der beste Rum der Welt ist. Danach, wahrscheinlich der größte Höhepunkt der Führung, die Verkostung:-) Jeder darf ein Gläschen Rum seiner Wahl und ein Gläschen Likör kostenlos probieren.
Ja so sind die Aussis halt, mit Führungen und Museen haben sie nicht viel am Hut.
Auf unser Ersuchen sperrt eine nette Dame das Rummuseum für uns auf, sonst hätten wir kein einziges Foto.
 

Budaberg Distillery

Bundaberg Distillery

Bundaberg Ginger Beer

So vorbereitet fahren wir die paar Kilometer zu dem Riesenfass. In diesem Gebäude (Riesenfass) wird die Erfindung des Ginger Biers erklärt. Eigentlich Kindergerecht aber trotzdem lustig. Nach 20 Minuten ist man jedoch auch mit diesem Höhepunkt fertig. So bringt man auch einen Regentag hinter sich.
Danach gehen wir bei Grunskies frisches Seafood essen. Ja auch sehr australisch. Es gibt keine Bedienung, bestellen und bezahlen am Dresen, danach bekommt man einen elektronischen Bierdeckel in die Hand gedrückt, wenn dieser leuchtet und rasselt ist das Essen fertig und du kannst es dir vom Dresen holen (manchmal nervt es wirklich)
11.12 und es regnet nicht mehr, aber der Himmel ist grau und es "windet" noch immer recht schön. Wir fahren zur "Hinkler Hall of Aviation". In dem Bauwerk ist die Lebens und Schaffensgeschichte von Hinkler ausgestellt. Hinkler war der erste Pilot der 1928 von England nach Australien geflogen ist. Es sind einige Flugzeuge aus dieser Zeit ausgestellt, weiter informiert ein wirklich guter Film über die damaligen Ereignisse. 3 Flugsimulatoren stehen zur Verfügung um seine eigenen Pilotenkünste zu erkunden (wir haben es gerade mal auf 30 Sekunden gebracht danach sind wir mit allen Fluggeräten abgestürzt).
Danach schlendern wir durch den angrenzenden Potanischen Garten. Im großen und Ganzen waren die 100$ für alle 3 "Sensationen" keine Fehlinvestition.


Hinkler Hall of Aviation

Der "kleine" Hinkler :-)

Hinkler - Botanischer Garten

Dafür schmieren wir uns Tags darauf mit den Mystery Craters ganz schön an. Das Gelände sieht aus wie bei "Oma unterm Bett", die Krater sind ein paar Löcher die teilweise mit Wasser gefüllt sind, manche jedoch trocken liegen (soviel es auch regnet!). Kein Mensch weiß wie sie vor Urzeiten entstanden sind und dies dürfte auch keinen so richtig interessieren. Man hat wirklich nichts versäumt wenn man sie nicht sieht.


Mystery Craters

Mystery Craters

Bei den Mystery Craters

Am Abend klopft es an der Tür und siehe da, Kev und Deb, die wir in Karrumba kennengelernt haben und in Rollingstone wieder getroffen haben, sind auch hier :-) Wir trinken ein Bier und verabreden uns mit den beiden für den nächsten Tag zum Abendessen (wieder bei Grunskies).
Am 14.12 fahren wir mit beiden Autos (GEN & Mietwagen) nach Bundaberg Town. Gleich neben der Autovermietung ist ein Caravanpark (hier hat sich seit dem 2. Weltkrieg nichts mehr verändert) aber wir ersparen uns die lange Taxifahrt zurück zum Elliot Beach CP und für die eine Nacht ist es ja auch wirklich egal.
Um 18h kommen Kev und Deb und holen uns zum Essen ab. Wieder gibt es Seafood, wirklich gut aber jetzt reicht es :-)

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