A U S T R A L I E N
von 13.03.2016 - 10.03.2017
 

Von Airlie Beach nach Lake Awoonga


22.11 - 28.11 Airlie Beach -> Mackay / Bucasia (Gerhard)

Von Airlie Beach bis Mackay ist es nicht weit, und so sind wir recht schnell bei Mercedes in Mackay. Der Drehzahlmesser spinnt und ohne zu fahren ist ein wenig mühsam, doch leider haben wir kein Glück in der Werkstatt. Der Chef vertröstet uns mit lauter Ausreden und außerdem ist er für die nächste Woche komplett ausgebucht....... wers glaubt wird seelig.
Wir fahren zum Big4-CP am Blacks Beach (den wir schon zuvor besichtigt haben) und bekommen die zweite Enttäuschung präsentiert. Unser Auto ist zu schwer und zu blablabla.......
Verärgert fahren wir zum Bucasia Beachview Caravanpark und mieten uns dort für 7 Nächte ein. Dort angekommen stellen wir fest, so schlecht wie wir diesen Platz in Erinnerung haben ist er eigentlich gar nicht. 2 Stunden später treffen Adam und Stephanie, die wir in Airlie kennengelernt haben, auch ein. Die beiden bleiben 3 Tage und es ist sehr unterhaltsam mit ihnen.
Adam, der aus Tasmanien stammt, spricht das schönste Englisch das wir je hier gehört haben. Stephanie, die eigentlich aus Frankreich stammt, spricht einen Englisch-Slang das einem die Haare zu Berge stehen (under the pig *lach*).
Wie schon so oft mieten wir einen Kleinwagen, diesmal einen Kia-Rio (braucht man sich auch nicht kaufen!). DIe nächsten Tage vergehen mit Stadtbesichtigung (sehr rasch erledigt), Golf spielen, auf einem sehr abenteuerlichen Golfplatz (wer hat schon einen ausgetrockneten See als Drivingranch?!) und fischen mit Adam (einziger Fang eine blaue Schwimmkrabbe die Adam tatsächlich auf den Griller legt, reicht eigentlich nicht mal für einen Grabbencocktail aus!)
Am 26.11 fahren wir nach Eungella, dort sind die Schnabeltiere zu Hause (angeblich). Beim ersten Versuch (2014) hatte wir kein Glück, Adam der auch hingefahren ist, sah auch keines und uns widerfuhr das gleiche Schicksal. Scheinbar haben die "Viecherln" besseres zu tun als UNS als Fotomodell zu posieren. Doch da wir schon in Eungella sind fahren wir zum "Araluen Cascades", einen 2,8km langen Wanderweg zu einem Wasserfall, und wer glaubt es........ es gibt TATSÄCHLICH Wasser im Wasserfall, aber leider auch eine Horde Backbackers die dort im Wasser herumplanschen. Einige von ihnen klettern auf den hohen klitschigen Felsen herum, das uns beim bloßen hinsehen schon schlecht wird. Also verziehen wir uns bevor wir Zeugen eines Genickbruches werden!
Scheinbar als Ausgleich für die nicht anwesenden Schnabeltiere besuchen uns am Abend die Opossums. Lichtscheue, quirlige Tierchen die Salat lieben.
Am 28.11 gehen wir nochmals Golf spielen, mit sehr mäßigem Erfolg, da die "Veterans" ein Tournier spielen...... für uns sieht es eher wie eine Sternfahrt mit den Golfbuggys aus :-)
Als wir unseren Mietwagen am Flughafen retournieren, ahnen wir noch nicht, dass uns die schlimmste Taxifahrt unseres Lebens erwartet.......
Am Anfang ist alles noch halbwegs normal, doch als der Fahrer nach 2 Minuten das Ziel vergessen hat, wird es schon unheimlich. Der Kerl fährt 30kmh, kann rechts von links nicht unterscheiden und Doris brüllt sich die Seele aus dem Leib als sie ihm den Weg weist........ Nach einigen "fast - Unfällen) und einigen Halts am Straßenrand, ist es soweit, der Taxler kommt auf den Beifahrersitz und ich fahre die restliche Strecke mit dem Taxi zurück.
Zu diesem Zeitpunkt bin ich mir sicher, dass er restlos besoffen ist (war aber nichts zu riechen), oder vollends unter Drogen steht. Wir lassen den Taxler kurz vor unserem Caravanpark zurück und verziehen uns. Doch nach kurzer Zeit plagt uns das schlechte Gewissen, also hol ich mir den Chef vom CP und gehe mit ihm zum "Höllenfahrer". Er sitzt noch immer am Beifahrersitz und redet sinnloses Zeug......... vielleicht doch ein Gehirnschlag?!?!
Der CP-Boss meint er verständigt die Taxigesellschaft, die Sache mit Polizei und Ambulanz, hält er nicht für eine so gute Idee! Die Zulassung als Taxler und der Führerschein stünden auf dem Spiel. Eine Stunde später ist der Fahrer samt Taxi verschwunden...... was wirklich los war werden wir wohl nie erfahren......
 

(Doris) - Adam - Stephanie
Unsere AU Freunde!

"Hausstrand" am Camping
LOW - tide

Weg zum "Sky Window"
Eungella NP


29.11 - 03.12 Mackay / Bucasia -> Lake Awoonga
(Gerhard)

330 langweilige Kilometer bis Rockhampton, da beschließen wir einen Zwischenstopp einzulegen um nicht alles (ca. 480km) durch zu fahren. Hier gibt es tatsächlich am Stadtpark einen 48 Stunden Gratis-Stellplatz, und dort bleiben wir für die Nacht.
Am nächsten Tag geht's dann weiter nach "Lake Awoonga".... der "Geheimtip", so laut Internet :-)
Und siehe da..... es ist wirklich nett hier!!
Lake Awoonga liegt knapp hinter Gladstone und ist ein 50km langer und über 20km breiter Stausee. Die Wassertemperatur beträgt stolze 28 Grad und hier soll das Baramundi-Paradies sein :-), also muss eine Fishingtour her! Am 01.12 geht's um 16:00 los. Da ich der einzige Fischer bin bleibt nichts anderes übrig als in den "saueren Apfel" zu beißen und 300$ für 4 Stunden (Bootsmiete! die man normalerweise für 3 Personen bezahlt) zu blechen. Der Guide gibt sich wirklich Mühe und wir fahren von einem Hotspot zum anderen. Am Echolot sieht man zwar große Fische aber anbeißen will keiner. Wir kommen zurück als es längst finster ist OHNE einen einzigen Biss :-(
So kann es nicht sein!! also buchen wir 2 Tage später ein kleines Motorboot. Jetzt haben wir 7 Stunden Zeit und außerdem weiß man jetzt wo genau man hinfahren muss.
Doris fischt am Grund und ich versuche es weiter mit dem Baramundis. Es ist zum verrückt werden, Stunden später hat Doris 14 Catfische gefangen (wobei 5 Stk. eine schöne Größe haben!), ich hingegen habe nicht einmal eine Baramundiflosse gesehen......
Trotz alledem kann man Lake Awoonga nur weiter empfehlen!! Es ist ein wunderschöner ruhiger Platz und ideal zum entspannen, schwimmen und fischen!
 

Bootstour am Lake Awoonga

Sunset am Lake

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